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Kritikfähigkeit

Sind wir noch kritikfähig?

In meinen Augen ist es ungeheuer wichtig sich gegenseitig und vor allem sich selbst zu refkletieren und kritisieren. Wie sonst kann man sich weiterentwickelt und eines Tages erwachsen werden? Schließlich kommt jeder von uns an den Punkt, wo er Verantwortung übernehmen muss. Und wie sähe die Welt aus, wenn man aus schlechten Entscheidungen nicht lernen würde?

Woher kommt das heutige Bedürfnis der Jugend alles und jeden in jeder möglichen Art zu erniedrigen? Woher kommt manches "hohle" Kommentieren? Haben da schon die Eltern das Verantwortungsbewusstsein abgelegt? 

Wo ist die gute alte konstruktive Kritik geblieben? Wo bekomme ich heutzutage noch eine ehrliche Reflektion? Im anonymen Internet wohl eher nicht.
Die Jugend hält sich jedoch die meiste ihrer freien Zeit hier auf. Woher kommt der drang banale Erniedrigung auszuüben?

Meiner Ansicht nach macht Anonymität feige. Nur dann traut man sich sinnfreies Geschwafel von sich zu geben. Der Verfasser muss leiden, der sich wahrscheinlich mit seiner Art von Kunst Mühe gegeben hat.

Es macht mich traurig, wie manche Menschen durch die Gegend laufen, ohne sich in den Leidtragenden des eigenen Handelns hineinzuversetzten. Wo kann man lernen nicht nur durch seine eigenen Augen zu blicken, sondern versuchen 360° des Umfeldes wahrzunehmen?

Wir alle sollten lernen mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen und uns gegenseitig wertzuschätzen!

w-o

17.2.15 17:10


Wir sind okay

Ist es nicht schwierig positiv denkend durch den Tag zu kommen?

Mir fällt das ziemlich schwer.
Da kommen Gedanken, wie:
"Wie der Typ da hinten sein Brötchen isst, widert mich ziemlich an! Mit dem stimmt doch was nicht",
"Ich schaffe es einfach nicht in diese blöde Parklücke einzuparken! Allen Anderen um mich herum scheinen absolut garkeit Problem damit zu haben. Mit mir stimmt doch was nicht." oder
"Der Opa vor mir im Auto kann ja mal garnicht fahren! Und ich bretter blöderweise auchnoch unsanft über den Bordstein! Alle hier sind doch scheiße! Ich mit eingeschlossen!"
Das alles zieht die Laune in nullkommanix mächtig Richtung Erdboden.

Mir ist dazu letzte Woche ein guter Gedanke gekommen:
Wir müssen lernen die Menschen an sich und deren Verhalten klar zu trennen. Wir stören uns an dem Verhalten der Person gegenüber. Jedoch lehnen wir diese Person nicht sofort komplett ab. Ein Beispiel: Jeder liebt seine Eltern, aber jeder von uns findet auch mindestens ein Verhalten derer, was uns ziemlich nerven kann. Schon als Kind, wenn die Mutter mit den angesabberten Daumen die Schokoreste aus dem kindlichen Gesicht wischt. Noch heute bekomme ich bei diesem Anblick Gänsehaut. Und trotzdem schätze ich meine Mutter als Person sehr.

In meinem ersten oben zitierten Gedankengang ist klar, dass mit dem Brötchenesser etwas nicht stimmt. Mit mir ist alles in Ordnung.
Im zweiten Gedanken war ich es mit dem etwas nicht stimmt. Alle um mich herum sind in Ordnung.
Und im dritten Gedanken sind einfach alle nicht in Ordnung.
Diese Gedanken können in den schlimmsten fällen Narzissmus und Egoismus, Depression und Suizid oder einen Amokläufer oder Psychopaten hervorbringen.

Um dem vorzubeugen müssen wir versuchen uns selbst als Person zu lieben, auch wenn wir das eigene Verhalten nicht unbedingt für gut heißen. Genau so müssen wir den Gegenüber als Person schätzen, auch wenn wir dessen Verhalten nicht für gut heißen.

Ganz nach dem Motto:
Ich bin okay und du bist auch okay.

Das ist zwar sehr schwierig zu bewältigen, aber es stimmt unseren Alltag fröhlicher!

w-o

16.2.15 14:19





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